Die Hundeseite

Wie ticken Hunde?

Wie nimmt ein Hund seine Welt war und was versteht er davon?

Hunde stehen aktuell im Fokus der Wissenschaft. Das ist gut so, denn in der Vergangenheit wurden viele Un- und Halbwahrheiten verbreitet, bis sich endlich jemand die Mühe machte, mal nachzugucken. Dabei kommen überraschende Erkenntnisse zu Tage, die Hunde in ein ganz neues Licht rücken.

Zum Beispiel:

  • (K)einer griff in die Wolfshöhle…

Niemand zähmte den Wolf. Wölfe schlossen sich dagegen den Menschen wahrscheinlich freiwillig an. Sie erschlossen die ökologische Nische, die im Schatten der menschlichen Siedlungen  entstand und begleiteten den Mensch als Kulturfolger.

…sorgen mit ihren außergewöhnlichen Leistungen immer wieder für Überraschungen. Die Empfindlichkeit ihrer Sinne ist für uns kaum nachzuvollziehen.

  • Anpassung an den Menschen

Hundeklappe zu kleinHunde besitzen außerordentliche kognitive Fähigkeiten. Sie sind Meister der sozialen Intelligenz. Sie übertreffen damit zum Teil Kinder und Menschenaffen.  Hunde sind interessanterweise ausgezeichnete Humanethologen, aber von ihrer unbelebten Umwelt verstehen sie nicht so nicht viel. Hier zeigt sich eine ungeheure Anpassung an das Zusammenleben mit dem Menschen.

 

  •  Hundeverstand

An den geistigen Fähigkeiten des Hundes wird zur Zeit intensiv geforscht. Die Forschung hat endlich den engsten Begleiter des Menschen entdeckt. Hier erscheint in loser Folge Interessantes aus der aktuellen Forschung am Haushund.

  • So denken und fühlen Hunde…

…vielleicht. Wir werden das natürlich nie genau wissen, weil wir keine Hunde sind. Im Gehirn des Hundes sind die „Schwerpunkte“ anders verteilt als beim Menschen. Kleine Ursachen machen hier große Unterschiede.

Hunde brauchen nicht nur Liebe. Unsere Fellnasen benötigen drei Dinge zum Glücklichsein: konsequente Führung, Gesellschaft und ausreichend Stimulation. Das stellt die Weichen für ein glückliches Zusammensein. Denn, wenn Hunde Kummer bereiten, leiden sie oft selbst welchen.

  • Lernverhalten

Hunde lernen viel durch operante oder klassische Konditionierung. Wer weiß, wie das funktioniert, kann damit großen Einfluss auf unser Zusammenleben nehmen.  Hunde verfügen aber auch über Lernmechanismen, die man ihnen nie zugetraut hätte.

Basset auf der etwas anderen Hundeseite

hätte man lieber nicht übertrieben. Die Zucht von Rassehunden führt nämlich dazu, dass die genetische Vielfalt abnimmt. Das tut der Gesundheit unserer Hunde nicht gut.

 

Hunde tun uns gut

  • Hunde erhalten unsere Gesundheit:

Hunde tun unserer Gesundheit gut. Vor einigen Jahren fand eine Studie heraus, dass Hunde die Ausgaben unseres Gesundheitssystems jährlich um zwei Milliarden Euro erleichtern, weil Hundehalter sieben Prozent weniger Arztbesuche absolvieren. Warum, wussten die Herausgeber nicht und leider kann ich das auch nicht zitieren, aber es ist ein sehr, sehr nette Vorstellung. Zum Lohn dafür sollte jeder Hund eine kostenlose Krankenversicherung erhalten, oder etwa nicht? 😉

Mit einem Hund ist man bei Wind und Wetter unterwegs. Das allein ist aber nicht der gesundheitliche Vorteil, den sie uns verschaffen. Wir bekommen auch eine ordentliche Portion gesundes Sonnenlicht ab, die wir sonst wohl nur durch den Gebrauch von Tageslichtlampen erhalten könnten.

  • Hunde wärmen unsere Seelen

Und Hunde versprühen positive Energie und wärmen unsere Seelen mit ihrer liebenswerten Art.  Wer keinen Hund hat, muss sich einen anderen Seelenwärmer suchen, etwa ein gutes, extravagantes  Essen aus der eigenen Küche – das man natürlich auch mit seinem Hund teilen kann. Sous vide für den Hund – ein bisschen muss ich schmunzeln bei der Vorstellung…

…aber verdient hätte er es schon.